3 graue Wege um Google +1 zu sammeln

Es ist seit längerer Zeit bereits klar, dass Google +1 Klicks irgendwann einen Einfluss auf die Suchpositionen haben. Wie stark dieser Faktor derzeit gewichtet ist, kann nicht genau bestimmt werden. Es hält sich aber noch stark in Grenzen und Google muss selbst erstmal eine gesunde Basis an Daten und Erfahrungen sammeln. Aber SEO bedeutet auch, langfristig zu denken und deswegen ist es ratsam, schon heute fleißig Likes von Google und Facebook einzusammeln. Neben der saubern Methode, möchte ich auch kurz auf drei Alternativen eingehen – für Kundenprojekte sollte man diese Wege meiden.
Wie bekomme ich auf ehrlichem Wege Google +1?
Das Thema wurde schon in vielen Blogs behandelt und sollte mittlerweile klar sein. Deswegen gehe ich nur ganz kurz darauf ein. Natürlich kann jeder Webmaster den Google +1-Button auf seiner Website platzieren und somit durch guten Content auf zahlreiche +1 hoffen. Dafür wird dann aber auch wirklich guter Content gebraucht – ungefähr so gut wie der SEO Instinct Blog es vormacht ![]()
Spiegel.de zeigt, wie es geht, bevor der Inhalt einer News angezeigt wird, gibt es eine Leiste mit Tweet-und Teilenbuttons. Es funktioniert, die Social Media Visibility ist bei Spiegel.de viel höher als bei Amazon oder Wikipedia.
Welche Methoden gibt es ansonsten noch?
Methode 1 – Google +1 Stimmen kaufen
Es gibt bereits Angebote, vor allem aus UK und den Staaten, die Google +1 Stimmen zu kaufen. In Deutschland ist das Angebot noch recht begrenzt, das liegt vermutlich daran, dass es schwer ist, eine große Anzahl Accounts anzulegen und diese per Mobiltelefon zu bestätigen.
Diese Methode bringt gleich zwei Probleme mit sich.
Als Erstes ist es auffällig, wenn 100 x +1 Stimmen innerhalb von einem Tag zustande kommen. Zumindest dann, wenn die gekauften Stimmen nicht im Verhältnis mit der restlichen Anzahl zusammenpassen. Das ist bei Backlinks ähnlich und Google wird da schon für Sorgen, dass diese Methode nicht einfach zieht.
Das zweite Problem ist, dass die Accounts dann in anderen Ländern angelegt worden sind. Auch hier ist es ähnlich wie bei Backlinks. Wenn das Verhältnis nicht stimmt, ist es ein Indiz dafür, dass diese nicht natürlich zustande kamen.
Methode 2 – Google +1 Netzwerk aufbauen
Eine Idee, die mir gekommen ist – ein eigenes +1 Netzwerk aufbauen. Dort kommen dann viele Webmaster zusammen, die Google Accounts beisteuern und sich gegenseitig “cross +1en”. Diese Methode wäre dann nicht so auffällig, Google würde da vermutlich nicht so schnell hintersteigen. Wenn beispielsweise 100 Webmaster zusammenkommen und jeder 1-2 Google Accounts beisteuert, wäre das für Nischenprojekte definitiv genug.
Methode 3 – Clickjacking für +1
Im Internet finden sich Scripts zum Thema Clickjacking für Facebook likes sowie mittlerweile für +1. Diesen Weg würde ich als Blackhat-Methode einstufen, wenn Google dies mitbekommt, wird die Website wahrscheinlich aus dem Index geschmissen – von daher sollte der Einsatz sehr gut überlegt werden. Auch würde ich als Besucher misstrauisch werden, denn durch Clickjacking wird auch viel Schindluder getrieben.
Wie sieht Clickjacking bei Google +1 aus?
Im Internet gibt es mittlerweile Scripts, die wie folgt funktionieren: Per Script wird der +1-Button so formatiert, dass dieser stets dem Mauscursor folgt. Jedoch ist der Button transparent, sodass es nicht auffällt. Sobald geklickt wird – egal auf welcher Stelle der Website – löst es das Event aus. Voraussetzung ist natürlich, dass der User bei Google eingeloggt ist und bereits ein +1 abgegeben hat. Ansonsten erhält der Besucher ein Popup mit dem Hinweis, sich einloggen zu sollen bzw. das er das Feature im Profil aktivieren soll.